FANDOM


Xayah OriginalSkin

„”
— Xayah
Region
Volk
Verbundene Champions

Schütze cctip

Xayah
die Rebellin

GeschichteBearbeiten

Xayah und Rakan


Xayah ist eine vastayanische Revolutionärin, die tödlich und präzise ihren ganz eigenen Krieg führt, um ihr Volk zu retten. Mit ihrer Geschwindigkeit, ihrer List und ihren messerscharfen Federklingen bringt sie alle zu Fall, die sich ihr in den Weg stellen. Xayah kämpft an der Seite ihres Partners und Geliebten Rakan, um ihren sterbenden Stamm zu beschützen und ihrem Volk wieder zu alter Größe zu verhelfen. Nur Xayah weiß, wie genau das aussehen wird.

Als Kind liebte es Xayah, ihrem Vater dabei zuzuhören, wie er alte Stammeshymnen über vastayanische Helden sang. Die eingängigen Melodien versetzten sie in eine lang vergessene Zeit zurück, als Geister noch ungehindert durch die physische Welt tanzen konnten. Doch mit jeder neuen Generation drangen die Menschen weiter in das Stammesgebiet der Lhotlan vor und zerstörten das raue, chaotische Wesen Ionias auf egoistische Weise. Xayah war nicht bereit, mit ansehen zu müssen, wie ihr Volk dahinschwand, und machte sich gegen den Entschluss ihres Stammes auf, mit den Menschen zu verhandeln. Sie wagte sich in Dörfer vor, die weit abseits ihrer abgeschiedenen Heimat lagen, und musste erkennen, wie wenig sie doch über die Welt da draußen wusste. Eine Gruppe verarmter Dorfbewohner bedrängte sie und versuchte einige ihrer kostbaren Federn zu stehlen. Andere fürchteten ihre ungewohnte Erscheinung und riefen die Wachen, gegen die sie sich verteidigen musste. Xayahs Angreifer lernten schnell, dass man sich ihr besser nicht in den Weg stellte, als sie sie mit tödlichen Federn spickte. Bestürzt kehrte sie in ihre Heimat zurück, doch ihr Stamm einschließlich ihres Vaters war spurlos verschwunden. Ein alter, vastayanischer Tempel war von unnatürlicher Schattenmagie entweiht worden, weshalb die Verbindung zur Welt der Geister gestört war. Xayah zerstörte den Tempel, um die Verderbnis zu beseitigen. Im selben Moment strömte die Magie zurück in das umgebende Land. Es war ein wunderbarer Anblick, doch von ihrem Stamm fehlte weiterhin jede Spur. Nachdem sie jahrelang in schwer bewachte Festungen eingedrungen war und unzählige Leichen ihren Weg säumten, wurde sie bekannt als „Der violette Rabe“. Sie lebte allein und hatte nur ihre nächste Mission im Sinn oder den nächsten Schritt, der ihr Volk der Freiheit ein Stückchen näher rücken ließ. Doch dann traf sie auf einen anderen Vastaya, der ihr Leben für immer verändern sollte. Als sie auf der Suche nach einem vastayanischen Artefakt nach Vlonqo kam, eine entlegene Kleinstadt in den Bergen, bot sich ihr der seltsame Anblick einer johlenden Menge voller gutgelaunter Menschen. Vor ihnen auf der Bühne stand ein herausgeputzter, grellbunter Künstler in Gestalt eines unverwechselbaren Goldpfaus, der alte vastayanische Lieder für das Publikum zum Besten gab, das ihm völlig erlegen war. Als er seinen Auftritt mit einer Reihe billiger Tricks – zumindest sah Xayah das so – beendet hatte, brach die Menge in Jubel aus und sie skandierte seinen Namen: „Rakan“. Der Künstler verneigte sich theatralisch. Sie schenkte dem Possenreißer keine weitere Beachtung. Xayah zwang sich, den Augenwischer zu ignorieren, und schloss ihre Mission ab. Sie musste allerdings zugeben, dass sie dem aufschneiderischen Schausteller eine mühelose Flucht zu verdanken hatte. Die Bewohner von Vlonqo starrten immer noch gebannt zu ihm empor. Obwohl sie sich selbst schwor, diesem „Rakan“ aus dem Weg zu gehen, ließ sie der Gedanke an ihn nicht mehr los. Es war ein sonderbares und komplexes Gefühl. Er hatte eine Leichtigkeit an sich, die unerfreulich verführerisch auf sie wirkte. Als Xayah die Stadt verließ, war sie tief in Gedanken versunken. Daher bemerkte sie auch nicht, dass ihr eine Gruppe Söldner aufgelauert hatte. Sie hatte mit einem Kampf gerechnet, also freute sie sich, ihre Federn in Blut tränken zu können. Ein kleines Handgemenge schien das beste Mittel gegen nutzloses Kopfzerbrechen und ungewollte Gefühle zu sein. Doch dann hatte Rakan seinen großen Auftritt. Xayah stellte klar, dass sie die Hilfe des vastayanischen Sprücheklopfers nicht brauchte. Rakan stellte klar, dass ihn das nicht interessierte. Er wollte sich den Spaß einfach nicht entgehen lassen. Während des Kampfes erwies sich Rakan mit seiner unkonventionellen Art als erstaunlich furchtloser und hilfreicher Verbündeter. Er wirbelte Pirouetten drehend durch die Reihen der Angreifer, die ihm wie gebannt nachjagten, und verschaffte Xayah so alle Zeit der Welt, um die Söldner mit meisterhafter Genauigkeit niederzustrecken. Trotz ihrer Einwände wich Rakan nicht mehr von Xayahs Seite. Mit der Zeit fand sie sogar Gefallen an seiner Gesellschaft und obwohl sie das zu Beginn nur widerwillig zugab, erschien die Welt nicht mehr ganz so kaputt und einsam wie zuvor. Die beiden konnten bald nicht mehr ohne einander und Xayahs Leidenschaft für die vastayanische Sache sprang schließlich auch auf den großspurigen Kriegstänzer über. Sie hat sich seinem freigeistigen Wesen angepasst und setzt das Chaos, das er anrichtet, als perfekt geplante Ablenkungsmanöver ein. Gemeinsam versuchen sie, Ionias unermesslichen Fluss der Magie zu befreien, auf das die Vastaya wieder erstarken.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.