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Udyr OriginalSkin

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Udyr
der animalische Geist

GeschichteBearbeiten

Udyr ist mehr als nur ein Mensch, er ist ein Gefäß für die ungezähmte Macht von vier ursprünglichen Tiergeistern. Wenn er sich die animalische Natur der Geister zu Nutze macht, kann Udyr ihre einmaligen Stärken nutzen: Der Tiger gewährt ihm Schnelligkeit und Wildheit, die Schildkröte Widerstandsfähigkeit, der Bär Macht und der Phönix seine ewige Flamme. Mit ihren vereinten Kräften kann Udyr all jene zurückdrängen, die versuchen wollen, der natürlichen Ordnung zu schaden.

In Freljord gibt es eine einzigartige Kaste, die außerhalb der Gesellschaft dieser wilden Landstriche lebt. Sie sind die Bewahrer einer natürlichen Welt: die Geistwanderer. Einmal in jeder Generation wird ein Kind unter einem blutroten Mond geboren, ein Kind, von dem man sagt, es lebe zwischen den zwei Welten: der Welt des Geistes und der Welt der Menschen. Dieses Kind wird zum Geistwanderer gebracht, auf dass es die schamanische Linie fortführe. Udyr war solch ein Kind und beherrschte das Heulen der Tundrawölfe, noch bevor er die Sprache seiner Ahnen erlernte. Mit Hilfe des Geistwanderers würde Udyr eines Tages die Bedeutung der Rufe der Geister lernen und sich der Sorge um das Gleichgewicht der Natur verschreiben. Der Geistwanderer sagte Udyr oft, er würde häufiger geprüft werden als jene, die vor ihm kamen, da die Geister Freljords immer unruhiger würden, doch der Grund dafür blieb ihm verborgen.

Die Antwort erhielt er im tiefsten Winter, als Udyr und der Geistwanderer von einer furchteinflößenden Gestalt heimgesucht wurden, deren Name sich nur durch ängstliches Flüstern verbreitet hatte: die Eishexe. In dem Wissen, der Junge würde eine leichte Beute für ihre abscheuliche Magie, schirmte der Geistwanderer das Kind vor dem Angriff der Eishexe ab - bezahlte dafür jedoch mit seinem eigenen Leben. Von Trauer zerfressen heulte Udyr zornig auf und fühlte, wie Freljord selbst durch ihn aufheulte. In diesem Moment machte das Kind sich die ursprüngliche Natur der Geister zu eigen und wurde selbst zum Tier. Von seiner ungezähmten Macht durchflutet brachte Udyrs wütendes Gebrüll Berggipfel zum Zittern und löste einen reißenden Lawinenabgang aus. Als Udyr sich endlich aus dem Schnee befreit hatte, war die Lissandra Eishexe verschwunden.

Über die Jahre hinweg lernten die Stämme des Nordens, den Wilden und sein Territorium zu meiden. Doch dann nahm Udyr eines Tages die Witterung eines furchtlosen Eindringlings auf. Fest entschlossen, ihn aus seinem Revier zu verjagen, griff er an, nur um jedes Mal mit Leichtigkeit abgewehrt zu werden. Der Wilde sprang wieder und wieder auf den Mann ein, wurde aber jedes Mal im Handumdrehen beiseite gestoßen. Erschöpft und geschlagen spürte Udyr, wie seine Feindseligkeit abebbte und krächzte ein unbeholfenes „Wer“ in Richtung des Fremden. Lee Sin Lee Sin war gekommen, um vom Geistwanderer einen Rat zu erbitten, fand jedoch einen Mann vor, der ebenso von seinem Weg abgekommen war. Der Mönch versprach, er würde Udyrs Pfad ebnen und führte ihn zu einem Kloster, das durch vier ewige Geister von großer Macht und Weisheit beschützt wurde. Dort fand Udyr zu Harmonie.

Lee Sin brachte Udyr in ein Land, das einen völligen Kontrast zu seinem Geburtsort bildete. Überleben war nicht das einzige Gesetz, welches das Leben der Ionier oder der Kreaturen des Landes beherrschte. Zum ersten Mal fühlte sich Udyr im Frieden mit den ihn umgebenden Geistern und fand Trost in menschlicher Gesellschaft. Seine Zeit inmitten der Mönche lehrte ihn, seine Instinkte zu kontrollieren, während seine Meditationen mit den uralten Tempelgeistern ihm Weisheit verliehen. Durch sie lernte Udyr, sein Leben als nächster Geistwanderer wahrhaft anzunehmen.

Udyr verdankte den Ioniern sehr viel. Es war eine Schuld, die er nie gebeten wurde zu begleichen, die er aber letztlich mehrfach zurückzahlte. Als die Armeen Noxus einfielen, blieb Udyr nicht untätig, während die brutalen Soldaten die friedlichen Ionier unterdrückten - er hatte nicht vergessen, wie man die Zähne fletschte. Udyr sprang mit der ganzen Wildheit eines in die Enge getriebenen Tieres auf ihre Armeen zu und verschaffte den Eindringlingen gute Gründe, sich vor der Wildnis zu fürchten. Aus den Baumwipfeln heraus fetzten seine Klauen die Noxier in Stücke; am Flussufer warf er sie zurück in die Fluten und auf den Feldern verschlang er sie mit heißem Lauffeuer. Erst als die Noxier mit eingezogenem Schwanz flohen, zügelte Udyr seine Wut.

Frieden kehrte zurück nach Ionia, doch Udyr spürte noch immer etwas, das ihn nicht zur Ruhe kommen ließ. Die Geister Freljords riefen ihn, warnten vor etwas unnatürlich Bösem, das aus dem Eis emporstieg. Udyr verstand die wahre Gefahr, welche die Eishexe für seine Heimat darstellte: Sie war der Vorbote einer noch größeren Finsternis, die bald über das Land hereinbrechen würde. Bewaffnet mit den mächtigen Geistern der Tempel kehrte Udyr nach Freljord zurück, um die natürliche Welt vor all jenen zu verteidigen, die ihr Gleichgewicht bedrohten.

„Durch uns wird der Wille der Natur vollstreckt.”
— Udyr

Champion Hintergrund Strategie Skins & Trivia

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