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FORMARE VENEFICIUS EST FORMARE FATUM
21. Dezember, 20 CLE
Jahrgang 1, Ausgabe 12
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Ausgabe 11 Ausgabe 13

Sieg für Ionia Bearbeiten

JoJ AriaBreker
Ionia erobert die besetzten südlichen Ländereien mit einem atemberaubenden Sieg über Noxus zurück

Aria Breker berichtet aus Ionia

JoJ IoniaNoxus

Als Verteidiger Ionias greifen Udyr und Ashe Miss Fortune aus dem Hinterhalt an und verbuchen die erste Tötung des Spiels für ihr Konto.

Die Inbrunst, mit der Ionia seinen Kampf um die Freiheit geführt hat, erwies sich vor zwei Wochen, als ionische Beschwörer die noxischen Besatzer in einer atemberaubenden Schlacht in der Kluft der Beschwörer zerschmetterten, als unaufhaltsame Kraft. Dieser entscheidende Sieg erlaubte es Ionia, seine südlichen Provinzen von Noxus zurückzufordern.

Die erste Tötung des Spiels war eine Gemeinschaftsaktion von Udyr und Ashe, die von GuardsmanBob und Frozt beschworen wurden. Ashes Pfeil traf genau ins Schwarze, um Miss Fortune den Todesstoß zu versetzen, als diese in der mittleren Lane überfallen wurde. Wiederholte Anstrengungen Ionias, Vladimir, der von Poisonidon beschworen wurde, zu überraschen, schlugen fehl, da dieser den Angriffen auswich, indem er den Schmerz mehrerer „Blutlachen“ ertrug.

Morgana und Singed, mit den Beschwörern Vorath und Friend verbunden, trieben den Angriff in der unteren Lane mit aller Kraft voran. Als Antwort darauf bauten die Beschwörer NeoIllusions und Poruku eine stabile Verteidigung mit ihren Champions Amumu und Soraka auf. Die ionischen Verteidiger Kennen – geführt durch Beschwörer Eclipse – und Amumu erwiesen sich in jedem Gruppenkampf als entscheidende Kraft hinter Betäubungen und Schaden. Beschwörer Edwy, der Sion für das noxische Team führte, versuchte tapfer, dem Vorankommen Ionias Einhalt zu gebieten, indem er sich in einem wichtigen Moment ins Getümmel stürzte, um das ionische Team davon abzuhalten, den Drachen zu erschlagen.

In einem schockierenden Augenblick während des Spiels verlor Beschwörer Poisonidon die Verbindung zu seinem Champion Vladimir, wodurch einige Verwirrung auf dem Schlachtfeld ausbrach. Während der Unterbrechung hielten die Ionier den Kampf aus Respekt an, bis Poisonidon die Verbindung mit seinem Champion wieder aufnehmen konnte. Die Liga stellte unverzüglich Untersuchungen an, ob die Trennung mit unfairem Spiel zu tun hatte, doch es wurde entschieden, dass keine der Seiten dabei Hintergedanken hatte.

In den letzten Augenblicken des Spiels lieferte Roku, der Beschwörer für Miss Fortune, zusammen mit dem Rest des noxischen Teams ein heldenhaftes letztes Gefecht, um ihre bevorstehende Niederlage doch noch abwenden zu können. Miss Fortune rächte sich für die erste Tötung, indem sie den unaufhaltsamen Udyr mit der Hilfe ihres Teams erfolgreich erschlug. Doch wurde die noxische Verteidigung endgültig von den eifrigen Ioniern überrollt, als Soraka den letzten Ansturm anführte, um den Nexus der noxischen Basis zu zerstören. Es war ein bittersüßes Ende des Spiels, als Soroka ihre schwache Vorstellung während des ersten Spiels um Ionias Schicksal rächte. Beim „Prozess für die

Insel“ vor sieben Jahren wählten Warwick und Singed Soraka unerbittlich als Ziel, da beide noch immer unter dem noch frischen Einfluss des Fluches der Lykantrophie standen.

Die Liga erkor den ionischen Beschwörer GuardsmanBob und Liga-Champion Udyr für ihre Tapferkeit und die meisterhafte Kontrolle über den Urwald einstimmig zu den besten Teilnehmern des Spiels.

Nachdem das Ergebnis des Wettstreites feststand, wurden die siegreichen Beschwörer zur Schatzkammer des Arcanum Majoris geführt, in der sich auch ein Raum für esoterische magische Gegenstände befindet, die von der Liga unter Verschluss gehalten werden. Dem ionischen Team wurden zwei Gegenstände vorgestellt, welche Einzug auf die Richtfelder erhalten könnten. Sie wählten die Stiefel der Deutlichkeit, ein Gegenstand, der seinem Träger zusätzliches Lauftempo und eine Reduktion der Abklingzeiten während des Kampfes gewährt. Der Gegenstand durchläuft nun die letzten Stufen der Vorbereitung und wird bald zu Ehren der Sieger auf den Richtfeldern eingeführt werden.

Noxische Truppen begannen unterdessen mit ihrem Abzug aus den südlichen Provinzen Ionias, worauf die Bürger Galrins, Navoris und Shon-Xans in Vorfreude der vollständigen Räumung in spontanen Jubel ausbrachen. Seit sieben Jahren waren diese Regionen vollständig vom Rest Ionias abgeschnitten und Ionier aus allen Teilen der Insel haben sich in Richtung Süden aufgemacht, um ihren Freunden mit Nahrung, Vorräten und Unterstützung während der turbulenten Zeit des Rückzugs beiseite zu stehen. Tränenreiche Wiedervereinigungen zwischen lange Zeit getrennten Familien sind nun in ganz Ionia allenthalben zu beobachten.

Bürger aus ganz Ionia finden sich derzeit scharenweise in den Lotusgärten zusammen. Sie bangen mit großer Sorge um das Schicksal des brennenden Mönches aus dem Shojin-Kloster, der sich aus Protest selbst den Flammen preisgegeben hatte. Als das Spiel fast zwei Monate nach dem Tag, an dem er sich in Brand gesetzt hatte, beendet war, trug der Bonsai an der Seite des Mönchs – ein Symbol seiner ihm verbleibenden Lebenskräfte – nur mehr zwei letzte Blätter. Erst als der Mönch von seiner Schwester aus der befreiten Provinz Galrin begrüßt wurde, erlaubte er, dass die Flammen gelöscht wurden. Seine Brüder eilten heran, um den mit Brandblasen übersäten Körper des Mönches schnell zur weiteren Behandlung in das Kloster zu bringen. Auch wenn sicher ist, dass er überleben wird, erlitt der Mönch den Verlust seiner Augen und weitere schwere Verletzungen infolge der immensen Hitze.

Das Kapitel der Invasion, der Besetzung, des Protestes und der letztendlichen Befreiung endet keinen Moment zu früh, da nun die Zeit der Winterfreuden über Valoran heraufzieht. Ionias Befreiung ist tatsächlich ein würdiger Schlussstein unter einem wahrlich historischen Jahr in der Welt Runeterras.

Bestechungszahlungen von Zhaun an Kalamanda aufgedeckt Bearbeiten

JoJ AurasLam
Stadtstaat von Liste von Kandidaten für exklusive Grabungsrechte entfernt

Auras Lam berichtet aus Kalamanda

Brandis Reyes, ein langjähriges Mitglied des Stadtrates von Kalamanda, wurde am Freitag seines Amtes enthoben, nachdem ihm nachgewiesen werden konnte, dass er Bestechungsgelder vom Stadtstaat Zhaun angenommen hatte.

Nachdem Ende letzter Woche große Mengen Runen, Edelsteine und techmaturgischer Apparate in Reyes’ Büro gefunden worden waren, begannen Beamte Kalamandas mit einer Untersuchung. Die Wertgegenstände, die man sichergestellt hatte, wiesen Spuren von Schadstoffen auf, deren Zusammensetzung es Kalamandas Behörden erlaubte, die Herkunft der Wertgegenstände bis nach Zhaun zurückzuverfolgen. Entgegen Reyes’ Bekundungen, er wäre hinters Licht geführt worden, legten weitere Ermittlungen offen, dass Reyes versucht hatte andere Mitglieder des Rates für sich zu gewinnen und sie somit dahingehend zu beeinflussen, dass diese im Sinne Zhauns stimmten, sodass der Stadtstaat die exklusiven Grabungsrechte erhalten könne, über die derzeit in Kalamanda diskutiert wird.

Als Reaktion auf die versuchte Bestechung hat der Rat angeordnet, dass Zhaun aus dem Kreis der zur Wahl stehenden Kandidaten ausgeschlossen wird. Bürgermeister Anson Ridley gab zu dieser Entscheidung folgenden Kommentar ab: „Wir haben allen interessierten Parteien klar gemacht, dass Kalamanda nach Partnern sucht, die in unserem Sinne handeln. Nun ist offensichtlich geworden, dass Zhaun keinerlei Interesse an einer besonnenen, gerechten und gegenseitigen Partnerschaft mit unserem Dorf hat.“

Diese aktuelle Entwicklung ist für die Bevölkerung Kalamandas keine Überraschung. Es ist unter den Bewohnern Runeterras allgemein bekannt, dass sowohl Spionage als auch Sabotage für Zhaun zum täglichen Geschäft gehören.

Auf Grund des Zustroms der Stadtstaaten, die an

Kalamandas Grenzen Lager beziehen, ist die Lage dort sehr angespannt. Die größte Unsicherheit stiften die wachsenden Spannungen zwischen den Stadtstaaten Demacia und Noxus. Im Versuch die Rivalitäten zwischen den Stadtstaaten unter Kontrolle zu halten, während gleichzeitig das Wohl Kalamandas bewahrt wird, stimmte der Rat zu, ein exklusives Grabungsabkommen mit einem einzigen Stadtstaat abzuschließen. Seitdem ist unter den Stadtstaaten ein erbitterter Kampf um diesen Vertrag entbrannt.

Auch wenn Zhauns Präsenz in Kalamanda relativ klein ist, wird spekuliert, dass Zhaun aus dem Vertrag auf Grund seines ungezügelten Einsatzes techmaturgischer Apparate bei der Extraktion der wertvollen Mineralien den größten Profit schlagen würde. Tag und Nacht sind bei der Ausgrabung Gerätschaften im Einsatz, die im zhaunitischen Lager ersonnen und fortwährend weiterentwickelt wurden. Zur großen Besorgnis der Dorfbewohner zeigen sich in unmittelbarer Umgebung bereits Zeichen des Verfalls, der Kreis absterbender und mutierter Pflanzen um das zhaunitische Lager herum weitet sich jeden Tag mehr aus. Anwohner geben Zhauns sorglosem Einsatz giftiger Chemikalien, unsicherer Magie und noch im Experimentalzustand befindlicher Maschinen die Schuld an dieser Entwicklung. Doch da es auf Grund der rapiden Entwicklung der Ereignisse in der Stadt keine festgelegten Richtlinien für die Bewohner der Lager gibt, ist das Dorf der Gnade zhaunitischer Unternehmungen ausgeliefert.

Nun blühen die Spekulationen, diese neuesten Entwicklungen könnten Noxus’ Bemühungen um den Exklusivvertrag gefährden, da allseits bekannt ist, dass Noxus und Zhaun Verbündete sind. Die Art und Weise, wie die Bestechung ans Licht gekommen ist, weist zudem auf eine mögliche Beteiligung anderer Stadtstaaten hin, die sich aktuell um den Exklusivvertrag bewerben.

Die Verantwortlichen in Kalamanda überlegen unterdessen, Zhaun die Grabungsrechte innerhalb der Grenzen Kalamandas vollständig zu entziehen. Im Laufe der Woche wird eine Entscheidung erwartet.

Der Insider Bearbeiten

JoJ RamvonSteed
Badeanzüge! Geheimnisse! Shaco?

Ram von Steed eurem Insider in der Liga der Legenden

Wie ihr es gewohnt seid, serviert Euch Euer treuer Reporter die besten Hintergrundgeschichten aus der Liga der Legenden. Heute brodelt die Gerüchteküche ganz gewaltig und ihr erfahrt es aus erster Hand in dieser besonders gewürzten Ausgabe des Insiders!

Mehr Morgana! Bearbeiten

Sports Exposed, Valorans führende Zeitschrift, wenn es um alle nur erdenklichen Wettkampf-Sportarten der Welt geht, bringt wieder die heiß ersehnte, einmal im Jahr erscheinende Bademoden-Ausgabe heraus. Normalerweise stellt dieses schöne Heft der geneigten Welt neue Models vor, während auch die Crème de la Crème ein Plätzchen im Rampenlicht findet. Von Zeit zu Zeit machen sogar richtige Stars und Sternchen bei dem Spaß mit.

Dieses Jahr gebührt alle Aufmerksamkeit dem Covergirl, nämlich keiner Geringeren als einer Championesse der Liga der Legenden: Morgana, dem gefallenen Engel! Damit hat niemand gerechnet.

Euer rasender Reporter genoss das Privileg, bei einer ihrer Fotosessions dabei sein zu dürfen. Es zahlt sich aus, Fans in den richtigen Positionen zu haben. Morgana war, was wenig überraschte, sehr offenherzig bei allem, was ihr in den Sinn kam.

„Wenn ich mich selbst entblöße, entblöße ich auch die Wahrheit. Indem ich meine Kriegsnarben zeige, zeige ich auch die Geschichte meines Volkes. Die Rächerin lügt! Die Tyrannen, die über meine Welt herrschen, werden alles, was sie in die Hände bekommen, versklaven. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie ihre Fühler auch nach Valoran ausstrecken. Wenn dies der Weg ist, auf dem ich meine Nachricht verbreiten kann, dann soll es so sein.”

Euer Reporter ist baff. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass Modeln für Bademoden einmal zur politischen Plattform wird, aber Morganas Worte haben mich auf eine Weise berührt, die dieser Reporter bis jetzt für unmöglich erachtete. Und das alles, während sie etwas durchsichtiges Violettes trug und nach Sonnenöl roch. Stellt euch nur mal vor, was sie tun wird, wenn sie wieder zurück in die Liga kommt!

Ups! Hier ist Janna! Bearbeiten

Vor nicht allzu langer Zeit brachte euer geneigter Reporter Licht ins Dunkel eines prekären Vorfalls, der Valorans Aufmerksamkeit erregte. Die geliebte und glamouröse Janna fand sich in einem bösen Skandal wieder, als ein ehrloser Ex-Freund private Schlafzimmer-Fotos des Sturms an die Öffentlichkeit gelangen ließ.

Trotz größter Anstrengungen von Jannas Leuten und den Angestellten der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Liga der Legenden sind diese kompromittierenden Bilder weiterhin im Umlauf. Wie ich nur zu gut weiß, bleibt etwas, das einmal durch eine undichte Stelle gesickert ist, für immer in der Welt!

Auch wenn Jannas übliches Kampfkostüm ziemlich freizügig ist, zeigen Umfragen, dass diese Championesse ein Liebling Vieler mit eher traditionellen Werten geworden ist. Um der Welt zu zeigen, dass sie die Verehrung noch immer verdient, entschied sich Janna dazu, eine Tournee für den guten Zweck durch die Armutsviertel von Zhaun zu unternehmen, die sie einst ihr Zuhause nannte.

Janna hatte dazu Folgendes zu sagen: „Als Person der Öffentlichkeit habe ich eingesehen, dass ich kein Privatleben mehr habe. Ich ziehe diese Sache durch, um die Menschen daran zu erinnern, dass ich immer noch dieselbe Person bin, die sie lieben und unterstützen und mir selbst vor Augen zu halten, diese Person in jeder Situation zu sein.“

All das wegen ein paar amateurhafter Unterwäsche-Fotos? Mann, Leute, wacht auf! Kommt klar! Ihr seid doch nur neidisch, dass ihr nicht so gut ausseht!

Lieber Herr Steed Bearbeiten

Der Strom der Fanpost reißt nicht ab!

„„Hallo Ram Steed, als mein Idol und Vorbild interessieren mich der unglaubliche Hofnarr Shaco und sein Leben ganz außerordentlich. Wäre es für dich möglich, ihn zu finden und um ein Interview zu bitten? Für Neuigkeiten über ihn würd‘ ich sterben! Auch er muss doch manchmal das Bedürfnis haben, jemanden an seinen Abenteuern teilhaben zu lassen. Shaco, du bist mein Held!“”
— Dein Stimraug

Für Neuigkeiten über ihn sterben? Ich hoffe inständig, das ist ein Scherz! Um genau zu sein hoffe ich, dass Shaco das hier nicht liest. Er nimmt die Dinge manchmal sowas von wörtlich.

Nun, Bruder Stimraug, du hast gesprochen und ich werde Folge leisten.

In der nächsten Ausgabe werde ich, Ram Steed, der Gefahr trotzen und mich in die Tiefen des Wahnsinns, an die dunkelsten Orte der Liga der Legenden begeben, um dir ein exklusives Interview mit dem mysteriösen und tödlichen Shaco, dem weltweit ersten voll funktionstüchtigen mörderischen Komiker, zu beschaffen. Das gehört wahrscheinlich zu den tapfersten Dingen, die ich je getan habe, denn der bloße Gedanke daran lässt mir das Blut in den Adern gefrieren, aber dieser Reporter ist ein Mann des Volkes. Solch ein Opfer ist etwas, das ich ohne Zögern auf mich nehme!

Also haltet die Augen offen: In der nächsten Ausgabe findet ihr hier Neuigkeiten über den dunklen Hofnarren (oder meinen Nachruf). Ich hoffe auf Ersteres!

Falls dies meine letzten Worte sind, sollen es die Worte sein, nach denen ich gelebt habe: Die Wahrheit wird ans Licht kommen!

Falls ihr Ram Steed etwas zu sagen habt, schreibt mir persönlich an die Redaktion des Boten. Irgendeine techmaturgische Höllenmaschine wird sich eures Schreibens annehmen und es auf unergründlichen Wegen zu mir weiterleiten.

Der Postsack der Gerechtigkeit Bearbeiten

JoJ RalstonFarnsley
Antworten auf Leserbriefe aus ganz Valoran!

Oberbeschwörer Ralston Farnsley kommentiert aus der Kriegsakademie

Das Spiel zwischen Ionia und Noxus sorgte für viel Aufregung unter den Beschwörern Runeterras. Im Nachgang des Spiels möchten wir Ionia zu seinem eindeutigen Sieg über die Truppen Noxus‘ gratulieren. Ich frage mich, ob diese vernichtende Niederlage Veränderungen in der inneren Struktur des Oberkommandos von Noxus nach sich zieht. Und nun zur Post!

JoJ Postsack
„„Im letzten Artikel des Boten der Gerechtigkeit mit dem Titel „General Du Couteau verschwunden“ fiel mir auf, dass diverse Anspielungen auf General Du Couteaus Tochter Cassiopeia gemacht wurden. Weiß man, ob Katarina und Cassiopeia wirklich dieselben Eltern haben? Oder sind sie nur Halbschwestern?””
— Beschwörer Gazzi

Zum Leidwesen Cassiopeias ist dies eine Frage, die von jetzt an wahrscheinlich öfter gestellt werden wird. Katarina und Cassiopeia sind blutsverwandte Schwestern und der General und seine Frau waren seit fast drei Jahrzehnten (treu und) glücklich verheiratet. Katarina tat sich schon früh als der Wildfang der Familie hervor und trat bereits im Kindesalter eine militärische Ausbildung an. Cassiopeia war für ihre bezaubernde Schönheit bekannt und erfüllte die Aufgaben einer Botschafterin, bis sie … verwandelt wurde. Wir haben sie nicht mit Fragen zu ihrer Verwandlung bedrängt, aber man kann wohl mit Sicherheit sagen, dass sie (zumindest zunächst) unerwünscht war. Unsere Gedanken sind bei der Du Couteau-Familie, da der Verbleib des Generals noch immer ungeklärt ist.

„„Wären Sie bitte so freundlich, mir über Karthus’ Leben vor seiner Verwandlung zum Lich zu erzählen, vielleicht auch etwas über seine politischen (oder sonstigen) Ambitionen? Es wäre zudem sehr interessant etwas über Karthus‘ Verbindung zur Musik zu erfahren, da er dafür berühmt ist, tödliche Balladen in den Heulenden Marschen zu singen, ganz zu schweigen von seinem Spitznamen. Ich bin sicher, das offizielle Dossier über Karthus stimmt nicht exakt mit den Fakten überein, welche der Kriegsakademie zur Verfügung stehen.””
— Loyso, Forscher im Bereich der Dunklen Künste

Leider wissen wir auch nicht viel mehr über den Lich als ihr. Er ist so etwas wie ein Einsiedler und hält seine Vergangenheit gewissermaßen unter Verschluss. Kürzlich nahm ich ihn nach einem Liga-Spiel beiseite, um herauszufinden, ob er uns etwas mehr Einblick in seine Vergangenheit gewähren würde. Die Antwort, welche er mir gab, war so verschlüsselt wie seine Wurzeln, aber vielleicht auch erhellender als alles, was wir bis jetzt von ihm gehört haben.

„In meinem Leben gab es eine Person, für die es sich lohnte, ewig zu singen. Ich habe mein Versprechen gehalten, auch wenn das Lied heute für manche nicht so liebevoll klingt, wie es ursprünglich gemeint war.”

„„Ich möchte meine Dankbarkeit dafür ausdrücken, dass ich das Privileg hatte, während der Feierlichkeiten zu Irelias Einführung in die Liga mit L.B. Briskes sprechen zu können. Bitte lass ihn auch wissen, dass er nicht immer so ätzend sein soll. Ich denke da an seinen letzten Artikel und möchte ihm sagen, dass es manche Dinge gibt, an denen man sich einfach erfreuen sollte, ohne sarkastische Hintergedanken oder gar Zynismus.””
— Dracorya, ionischer Beschwörer

Es bereitet mir eine gewisse Freude, solcherlei Rückmeldungen an den … exzentrischen Herrn Briskes weiterzuleiten. Zu meiner großen Überraschung reichte er mir heute Nachmittag eine Antwort herein.

„Du kannst dich glücklich schätzen. Als der Praktikant von der Poststelle sagte, ich hätte Post, nahm ich an, es wäre das Übliche: Drohungen, Vorladungen oder selbstgebastelter Sprengstoff, wobei die Leute zu denken scheinen, ich hätte keine Angestellten, welche diese für mich öffneten. Demzufolge standen die Zeichen dafür, dass ich deinen Brief lese, verständlicherweise ziemlich schlecht. Als ich allerdings heute Morgen ins Büro taumelte, fiel meine Ankunft perfekt mit einem Windstoß zusammen, der zufällig gerade den Rock exakt derselben Angestellten erreichte, die für gewöhnlich die „Qualitätskontrolle“ bei meinen verdächtigen Päckchen durchführt. Dieser Anblick versetzte mich in eine Stimmung, in der ich, anstatt meinem üblichen Ansatz zu folgen und die Schreiben dem Feuer zu überantworten, mich doch tatsächlich daran machte, einige derselben durchzuarbeiten. Du hast schon Recht. In einem ehrlichen Versuch, nicht immer so ätzend zu sein, habe ich mich sogar dazu entschlossen, nur noch ein Glas Lauge am Tag zu mir zu nehmen. Und ich muss ehrlich sagen: nicht schlecht. Danke für deinen Beitrag und eine schöne Zeit der Winterfreuden!”


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