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Als Wanderin der himmlischen Dimensionen hinter dem Targon, gab Soraka ihre Unsterblichkeit auf, um die sterblichen Arten vor ihren gewalttätigen Instinkten zu schützen. Sie ist bestrebt, allen, die sie trifft, die Tugenden von Mitgefühl und Gnade näherzubringen, und heilt sogar diejenigen, die ihr nichts Gutes wünschen. Und nach allem, was Soraka bisher von den Problemen der Welt gesehen hat, glaubt sie fest daran, dass die Bewohner von Runeterra ihr Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft haben.
„Die Grausamkeit eines Einzelnen wird mich nicht blind machen für das Leid von so vielen.”
— Soraka


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Soraka
Das Sternenkind

GeschichteBearbeiten

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Soraka ist eine Heilerin, die mit der Magie der Sterne gesegnet ist und der jede lebende Kreatur am Herzen liegt. Einst gehörte sie zu den himmlischen Wesen, doch sie opferte ihre Unsterblichkeit und betrat die Welt der Sterblichen. Solange das Böse das Leben in Valoran bedroht, gestattet sich Soraka nicht, Frieden zu finden.

Über Jahrhunderte hinweg lebte Soraka in einem verzauberten Hain. Sie, als Wesen von den Sternen, heilte die Kranken und Verwundeten, die sie aufsuchten. Ein Mann namens Warwick StandardSquare Warwick kam zu ihrem Hain und bat sie darum, seine Frau, die leblos in seinen Armen lag, zu heilen. Seine Verzweiflung berührte Sorakas Herz. Obwohl es für die Rettung seiner Frau zu spät war, bot sie ihm an, den Schmerz seines Verlusts zu lindern. Warwick, der sich weigerte, diesen Schmerz loszulassen, stürmte aus dem Hain, kehrte aber in den folgenden Tagen zurück, um Sorakas Rat zu lauschen. Mehr und mehr fühlte sie sich zu dem sich grämenden Mann hingezogen. Eines Tages erzählte ihr Warwick, dass er die Männer gefunden habe, die seine Frau getötet hatten. Er glaubte, dass Rache seinen Schmerz lindern würde - und wenn er kämpfend stürbe, so fände er doch wenigstens seinen Frieden. Obgleich sie ihn eindringlich bat, davon Abstand zu nehmen, ignorierte Warwick sie und verließ den Hain. Die Stimmen der Sterne warnten Soraka davor, ihm zu folgen, doch sie musste dazwischen gehen.

Sie betrat die Welt der Sterblichen und fand Warwick bald im verzweifelten Kampf gegen eine Gruppe Männer. Sie versuchte, ihn zu heilen, doch für jede Wunde, die sich schloss, wurden ihm zwei neue geschlagen. Soraka erkannte, dass sie würde kämpfen müssen, um ihren Freund zu retten. Die Sterne schrien in ihren Gedanken auf und forderten sie auf, ihre Kräfte nicht dazu einzusetzen Schaden anzurichten. Sie aber ignorierte die Warnung und blendete die Angreifer mit einem Blitz aus gleißendem Licht. Diese schrien voller Furcht, schirmten ihre Augen vor ihrem göttlichen Glanz ab und flohen. Sorakas himmlische Gestalt verblasste und die Sterne verstummten - wegen dieses Verstoßes wurde sie sterblich. Noch immer fühlte sie die Kraft der Sterne in sich, gleichwohl boten diese ihr nicht länger Rat. So fand sie Trost darin, Warwick in Sicherheit zu wissen, und versorgte behutsam seine Wunden. Der Mann aber, den sie Freund nannte, jagte ihr einen Dolch zwischen die Rippen. Während ihr Lebenssaft aus ihr hervorströmte, wurde Soraka klar, dass er sie getäuscht hatte und dass alles, was er getan hatte, Teil eines komplizierten Täuschungsmanövers war. Sie fühlte sich gedemütigt und verraten und so griff sie einmal mehr nach der Macht der Sterne, versengte sein Fleisch und verfluchte seine Grausamkeit. Voller Pein jaulte er auf, zog sich zurück und ließ Soraka zurück, um über ihr Schicksal nachzugrübeln. Auch wenn sich ihr Leben verändert hatte, so fühlte sie sich doch gekräftigt und von einem neuen Ziel erfüllt. Sie war nicht länger an den Hain gebunden und so schritt sie mit dem Schwur hinaus in die Welt der Sterblichen, die Verwundeten zu heilen und die Hilflosen zu beschützen.

„„Die Grausamkeit eines Einzelnen wird mich nicht blind machen für das Leid von so vielen.“”
—  Soraka

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