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Sona/Background

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Champion Hintergrund Strategie Skins & Trivia

Geschichte

Sona hat keine Erinnerungen an ihre wahren Eltern. Als Kleinkind wurde sie auf der Türschwelle eines ionischen Waisenhauses zurückgelassen, gebettet auf ein uraltes Instrument in einem erlesenen Kasten unbekannter Herkunft. Sie war ein ungewöhnlich braves Kind - immer ruhig und zufrieden. Ihre Fürsorger waren sich sicher, sie würde schnell ein neues Heim finden. Aber schon bald wurde klar, dass das, was sie für eine ungewöhnliche Herzlichkeit hielten, im Grunde nur die Unfähigkeit zu sprechen oder irgendeinen Ton zu erzeugen darstellte. Sona verblieb bis in ihre Jugendjahre im Waisenhaus und konnte nur in hoffnungsloser Stille mit ansehen, wie mögliche Adoptiveltern an ihr vorbeizogen. Zu dieser Zeit verkauften ihre Fürsorger ihr ungewöhnliches Instrument an begierige Sammler in der Hoffnung, so für ihre Zukunft sorgen zu können. Doch aufgrund unzähliger bizarrer und unerwarteter Gründe wurde es immer wieder zurückgegeben oder fand sich einfach vor dem Haus wieder.

Als eine wohlhabende demacianische Frau mit dem Namen Lestara Buvelle von dem Instrument erfuhr, brach sie sofort nach Ionia auf. Als die Fürsorger ihr das Instrument vorzeigten, erhob sie sich wortlos und sah sich im Haus um, wobei sie vor Sonas Zimmer stehen blieb. Ohne Zögern adoptierte sie Sona und hinterließ eine großzügige Spende für das Instrument. Unter Lestaras Weisung entdeckte Sona eine tiefe Verbindung mit dem Instrument, das Lestara „Etwahl“ nannte. In ihren Händen spielte es Klänge, die die Herzen der Umstehenden beruhigte oder erbeben lies. Binnen Monaten sorgte sie dank des mysteriösen Etwahls für ausverkaufte Vorstellungen. Ihr Spiel berührte die innersten Gefühle und manipulierte so mühelos die Emotionen ihrer Zuhörer - und das ohne eine einzige niedergeschriebene Note. Insgeheim entdeckte sie eine mächtige und tödliche Verwendung für ihr Etwahl, bei der sie entfernte Objekte durch dessen Vibrationen zerschneiden konnte. Sie perfektionierte dieses Können im Geheimen und meisterte so ihre Gabe. Als sie sich dazu bereit fühlte, zog sie zum einzigen Ort aus, der ihr eine angemessene Bühne für ihre Aufführungen bieten könnte: die Liga der Legenden.

„„Ihre Melodie bewegt die Seele, ihre Stille zertrennt den Körper.“”
— Swain Jericho Swain, nach einem Konzertbesuch

Zitate

Liga-beurteilung[1]

Kandidat: Sona
Datum: 21. September, 20 CLE

BEOBACHTUNG

Wie von einem harmonischen Windhauch getragen gleitet Sona voran. Ihre elegante Robe weht sanft hinter ihr her, als sie die Große Halle betritt. Ihr Haar wogt auf einer unsichtbaren Brise, feine Wasserschwaden lösen sich in goldenen Strähnen am Ende ihrer langen Pferdeschwänze auf. Leicht könnte man sie für eine holde, magische Maid irgendwo aus Runeterra halten, wäre da nicht das eigenartige Instrument, das vor ihr schwebt und sie gleichzeitig zu beschützen und zu leiten scheint.

Ein kaum wahrnehmbares Knarren geht durch das Gebäude, als dessen Fundamente sich an die Bande starker magischer Energie anpassen. Sie dreht ihr Ohr in Richtung des Geräusches und steht noch einen Moment lang ganz still da, nachdem dieses schon lange verstummt ist. Sicher findet der Klang noch immer Nachhall in ihrem Kopf, wird auf Tonalität, Intention und – am allerwichtigsten – auf Gefahr hin überprüft. Sie macht sich nicht einmal die Mühe, einen Blick auf ihre Umgebung zu werfen. Die innere Symphonie des Gebäudes erzählt ihr alles, was sie über diesen Ort wissen muss.

Mit einer kleinen Bewegung versetzt sie eine einzige Saite ihres Instrumentes in Schwingung und die Flügeltüren vor ihr schlagen auf. Ohne Zögern tritt sie ein.

BETRACHTUNG

Um sie herum breitete sich die Dunkelheit aus, so tief wie der endlose Abgrund der Stille, der sie heimsuchte. Sie spürte keine Angst, solange das Etwahl in ihrer Reichweite war. Ihre Arme schmiegten sich liebevoll um das Instrument, ihre Finger fuhren über das gehämmerte Messing und strichen virtuos an den straff gespannten Saiten entlang. Als sie es an ihre Wange drückte, schloss sie ihre Augen und wartete. In Augenblicken wie diesem konnte sie fühlen, wie das Instrument in ihren Armen lebte, langsam und gemessen atmete, während es seine Meisterin beschützte. Diese Momente, in denen sie mit ihrem geliebten Instrument, umgeben von seinem schützenden Kokon, ganz allein auf der Welt hätte sein können, schätzte sie sehr.

Plötzlich erstarrte das Etwahl. Fragend streichelte sie über die sanfte Kurve aus Metall. Bevor sie eine Antwort wahrnehmen konnte, erschall eine heisere Stimme.

„Sona!“

Bei dem einzigen Klang, den sie mehr liebte als selbst die Musik, riss Sona ihre Augen auf. Sie fand sich an der Pforte eines demacianischen Anwesens wieder, als sie mit derselben Verwunderung in ihrem Gesicht durch das offene Portal starrte, wie an dem Tag, als sie in ihr neues Heim gebracht wurde. Lestara Buvelle stand vor ihr, angetan in einer prächtigen Samtrobe. Von Juwelenschein und dem Geruch ihres bevorzugten, schweren Parfums umgeben, bewegte Lestara sich vorwärts. Ihr Gesicht strahlte vor Glück.

„Mein Liebling, sieh dich an! Du bist nun eine erwachsene Frau und du hast viel aus dir gemacht.“

Lestara umarmte Sona und lehnte sich zurück, um sie genau ansehen zu können.

„Wahrlich, du hast mich stolz gemacht. Mein Herz singt, wenn ich dich ansehe. Komm herein und setz’ dich eine Weile zu mir.“

Lestara wandte sich um und schritt den langen Korridor entlang, ihre Schritte ließen ein regelrechtes Stakkato auf dem Fliesenboden erklingen. Sonas Herz quoll über vor Freude und sie streckte die Hand nach dem beruhigenden Stahl ihres Instruments aus.

Doch ihre Hände umklammerten nur Luft.

Sona drehte sich um und suchte nach dem Etwahl. Hatte sie es vorhin gedankenlos zur Seite gelegt?

Plötzlich erschall ein schneidend schiefer Akkord. Sona wirbelte herum, um zuzusehen, wie das Etwahl schnell den Gang hinab trieb. Sona rief das Instrument zu sich zurück, doch zum ersten Mal beachtete es sie nicht. Die einzelne Note wiederholte sich immer und immer wieder, während es sich dem Rücken Lestaras näherte.

Es war auf Blut aus.

Sona stürmte verzweifelt in die Halle, doch sie war zu weit entfernt, um Lestara noch rechtzeitig erreichen zu können. Ihre einzige Chance war, sie mit einem Schrei zu warnen. Sie spannte ihren Hals an, doch es kam kein Ton heraus, genauso wie noch nie zuvor in ihrem ganzen Leben.

Das Klimpern der Saiten des Etwahl erzeugte einen schrecklichen Lärm, der für immer in ihrer Erinnerung verankert sein würde. Eine Schwingung ließ die Luft erzittern und formte eine Woge wie aus rasiermesserscharfen Sensen, die sich durch Lestaras Körper fraß.

Sona kam gerade rechtzeitig zu Lestara, um sie aufzufangen, als ihr Körper blutüberströmt zu Boden fiel. Tränen rannen Sonas Gesicht herab als sie versuchte, zu schreien und doch - kein einziger Ton entrang sich ihrer Kehle.

Der Gang löste sich in Dunkelheit auf und ließ Sona, um Lestaras Körper kauernd, zurück, während das Etwahl unschuldig an ihrer Seite lag. Lestaras Augen öffneten sich und sie fragte schwach: „Weshalb möchtest du der Liga beitreten?“

Sonas Gedanken wirbelten umher, außerstande zu verstehen, was passiert war. Plötzlich spürte sie das Kribbeln arkaner Magie in ihrem Hals, ein überwältigendes Gefühl, das ihr die Tränen in ihre Augen trieb. Der Atem, der durch ihren Körper ein- und ausströmte kitzelte in ihrem Inneren, versuchte mit jedem Atemzug einen Ton zu erzeugen. Sona starrte ungläubig auf Lestara hinab, die ihr zunickte und ihr bedeutete, zu sprechen.

Sie öffnete ihren Mund und zum ersten Mal in ihrem Leben begann sie zu sprechen. Der Atem stockte in ihrem Hals, kurz bevor sie ihren ersten Ton artikulierte, als eine dröhnende Stimme aus den Nischen ihrer vagen Erinnerung in ihrem Kopf wiederhallte.

Dieses Instrument ist der Schlüssel, um die Welt zu erschließen. Es wird wahrer für dich sprechen als eine Stimme es je könnte. Nichts sonst – nicht wir, nicht sie oder irgendeine Magie dieser Welt wird dich je wieder besitzen.

Fast wie mit eigenem Willen holte ihre Hand aus und schlug auf das Etwahl neben ihr. Betäubend laute Dissonanzen brachen aus ihm hervor und erstickten alle Geräusche, die von ihren Lippen hätten kommen können. Als die Töne verklangen, verschwand auch das fremdartige Prickeln in ihrem Hals. Der Zauber war vorüber und würde nie mehr wiederkehren.

Lestaras Stimme wurde lauter und dröhnte durch den Äther: „Weshalb möchtest du der Liga beitreten, Sona?“

Die Saiten des Etwahls erzitterten und begannen, selbstständig zu spielen, doch Sona presste ihre Hand darauf, um das Instrument verstummen zu lassen. Es widerstand einen spannungsgeladenen Moment lang und ward still. Langsam begannen ihre Finger über die Saiten zu rieseln. Zögerlich zunächst, die Reaktionen des Instrumentes austestend, spielte sie eine trotzige Weise als Antwort auf ihre Frage.

„Wie fühlt es sich an, seine Gedanken nicht verbergen zu können?“

Ihre Finger tanzten über die Saiten und stachelten sie zu einer Melodie voller Einsamkeit und Abgeschiedenheit an. Es war das Lied jener, die ihr Leben lang ein Schattendasein führten, an denen immer jeder vorbeiging, obwohl sie doch verzweifelt versuchten, wahrgenommen zu werden. Es begann nachdenklich, tieftraurig und ging Stück für Stück in ein krachendes, wütendes Crescendo über. Die letzte Note hallte in einem Ton stiller Zustimmung, doch vor allem Katharsis, wieder.

Ein Lächeln huschte über Lestaras Gesicht: „Willkommen in der Liga, Meisterin der Saiten.“

Lestara verschwand und die Dunkelheit fiel von Sona ab, die sich vor der verzierten Flügeltür wiederfand. Sie wusste, sie führte in die Liga der Legenden.

Ihr Etwahl schmiegte sich beruhigend an ihre Hände, still den Befehl seiner Meisterin erwartend. Sona durchschritt ohne einen Blick zurück die Tür.

Offizielle Strategie

Teamkämpfe

In Teamkämpfen machen die kleineren Auren Sona beweglich genug, um zu heilen, Schilde zu gewähren und ihre Verbündeten zu kräftigen, wie es gerade gebraucht wird. „Lied der Flinkheit“ verleiht ihr ordentlich Lauftempo und wenn sie Verbündete mit dem Rand ihrer Aura markiert, erhalten sie dieselbe Verbesserung, während die Dauer ihrer eigenen ausgedehnt wird. Und während Sona sich bisher auf „Blitz“ verlassen musste, um sich für ihre ultimative Fähigkeit in Stellung zu bringen, reicht die plötzliche Mobilitätswoge ihres neuen Es, um Sona für „Crescendo“ zu positionieren, welches wiederum ebenso mächtig und spielverändert ist wie eh und je. Sobald es ausgeführt ist, ist es am besten, wenn Sona ihre verletzlicheren Verbündeten mit „Arie der Beharrlichkeit“ heilt und abschirmt, während sie „Hymne des Heldenmuts“ einsetzt, um den Schaden ihrer Verbündeten zu verstärken.

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