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Als religiöser Fanatiker, der sich der Vereinigung allen Lebens verschrieben hat, glaubt Malzahar daran, die neu entstehende Leere sei das Tor zu Runeterras Erlösung. In den Wüstenebenen von Shurima öffnete er seinen Geist dem Universum und geleitet durch ein Flüstern, wurde er nach Icathia geführt. Inmitten der Ruinen des Landes starrte er in das dunkle Herz des Ursprungs der Leere und Malzahar entstieg dem Anblick verändert – als Schäfer ermächtigt andere an diesen Ort zu leiten … oder die Begleiter der Leere, die dort unten lauern, freizulassen.
„Das Land mag schmelzen, das Meer mag über seine Ufer treten, der Himmel mag auf uns herabfallen, doch Sie werden kommen.”
— Malzahar


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Malzahar
Der Prophet der Leere

Geschichte Bearbeiten

Viele sind unter dem unbarmherzigen Blick der Sonne Shurimas verrückt geworden, doch Malzahar gab seinen Verstand in der kühlenden Umarmung der Nacht preis. Malzahar wurde als Seher geboren, das Geschenk der Prophetie ward ihm in die Wiege gelegt. Sein Talent, wenn auch noch ungeschliffen, versprach einer der größten Segen für Runeterra zu werden, doch ihm war ein anderer Pfad bestimmt. Seine Sensibilität gegenüber den ungestümen Gezeiten des Schicksals erlaubte es anderen, nicht willkommenen Dingen, an seinem Unterbewusstsein zu zerren. In seinen Träumen, in denen der Schleier, der die Welten trennt, am dünnsten ist, lockte ihn etwas Unheilvolles. Eine Zeitlang konnte Malzahar dem fortwährenden Drängen widerstehen, doch mit jeder Nacht, die verging, wurde die Stimme lauter, oder ging vielleicht tiefer, bis er dem Ruf nicht länger standhalten konnte.

Er wagte sich ohne Vorräte in die Wüste, angezogen durch die Verlockung eines trügerischen Zaubers. Sein Ziel: eine verlorene Zivilisation im Osten, in uralten Texten als Icathia bekannt. Nur wenige glaubten, dass solch ein Ort jemals existiert hatte und jene, die daran glaubten, waren sich sicher, dass der Sand längst alles begraben hatte, was davon übrig geblieben sein mochte. Als Malzahars aufgerissene Füße ihm letztendlich den Dienst versagten, fand er sich vor dem Sockel eines grotesk zerbröckelten Obelisken kniend wieder. Dahinter zeichneten sich die fremdartig wirkenden Umrisse einer zerstörten Stadt und die riesigen Götzenbilder dunkler und schrecklicher Gottheiten ab. Seine Augen, die sahen, was andere nicht sehen konnten, nicht sehen sollten, füllten sich mit der Essenz der Leere. Seine einst so unsteten Visionen der Zukunft wurden durch das unabänderliche Versprechen ersetzt, Valoran werde dereinst von den Kreaturen der Leere heimgesucht. Als er einsam und doch nicht allein zwischen den unendlichen Dünen stand, bemerkte er, dass die ihm bekannte Stimme als trockenes Kratzen aus seinem eigenen Mund kam und ihm drei Worte zuraunte, deren Gewicht seine Knie erzittern ließ: Liga der Legenden. Erfüllt von der schieren Macht der Leere selbst, machte Malzahar sich in Richtung Norden auf, um sich seinem Schicksal zu stellen.

„„Das Land mag schmelzen, das Meer mag über seine Ufer treten, der Himmel mag auf uns herabfallen, doch Sie werden kommen“”
— Malzahar

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