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Kled StandardSplash

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Kled
der übellaunige Streiter

Geschichte Bearbeiten

Die erste Geschichte über Kled tauchte zur Zeit der Schlacht von Drugen auf, als das Imperium noch in den Kinderschuhen steckte. Die Erste Legion war in den staubigen Hügeln des Ödlandes auf der Flucht vor eine Horde Barbaren. Sie hatten die beiden vorherigen Schlachten verloren und die Moral der Männer war am Boden. Außerdem hatte die Armee sich dazu gezwungen gesehen, während des chaotischen Rückzugs ihre Vorräte zurückzulassen, und der nächste Außenposten war einen Wochenmarsch weit entfernt.

Eine Schar reicher Adeliger, die alle makellose goldene Rüstungen trugen, hatte das Kommando über die Legion. Sie waren eher an ihrem Aussehen und den Intrigen interessiert, die ihre Klasse spann, als an den Männern, die sie befehligten. Und was noch schlimmer war: Diese Befehlshaber hatten sich auf dem Schlachtfeld als hoffnungslose Fälle herausgestellt, obwohl sie in Sachen Meuchelmord und Turnierkampf durchaus überzeugen konnten. Als sich die Armee von gegnerischen Truppen umzingelt sah, befahlen die Adeligen ihrer Legion, einen Verteidigungsring zu bilden, und hofften darauf, ein Lösegeld für sich selbst verhandeln zu können.

Dann, als die Morgensonne sich erhob, erschien der mysteriöse Kled auf der Hügelspitze, die das Schlachtfeld überragte. Er ritt auf Skaarl, einer unsterblichen Wüsten-Dragame. Das Reittier stand auf nur zwei Beinen; seine ohrenähnlichen vorderen Extremitäten, die wie Fächer an beiden Seiten seines Kopfes abstanden, ließ es schuldbewusst hängen, wie ein Bediensteter, der seine Hände versehentlich in die Suppe gehalten hatte.

Der einsame Reiter stand im Sattel seiner Echse. Seine Waffe war verrostet, seine Rüstung abgetragen und seine Kleidung ramponiert – doch in seinem gesunden Auge brannte unnachgiebiger Zorn. „Ick geb euch eene Schangse, von meenem Land runter zu gehen!“, herrschte Kled die Horde Barbaren an, doch der Yordle wartete ihre Antwort gar nicht erst ab. Er gab seiner Echse die Sporen und stürmte schreiend auf sie zu. Kleds wahnsinniges Draufgängertum zündete den Zorn der Soldaten, die verzweifelt und verhungert waren, und eine mächtige Wut auf die Adeligen hatten, wie ein Pulverfass. Sie sprinteten hinter Kled und Skaarl her, während diese sich eine Schneise mitten durch die feindliche Formation schlugen.

Was dann folgte, war die blutigste Schlacht, die die Legion je geschlagen hatte. Der anfängliche Erfolg des Überraschungsangriffs schlug schnell ins Gegenteil um, als die Verstärkungstruppen der Barbaren der Legion in die Flanken fielen. Da es um die Noxianer immer schlechter stand und der Feind von allen Seiten angriff, verfiel Skaarl in Panik, warf Kled ab und floh aus dem Geschehen. Die noxianischen Soldaten taten es dem rückgratlosen Echsentier gleich und gaben sich geschlagen. In ihrer Mitte kämpfte Kled jedoch immer noch weiter, mähte Gegner nieder, hämmerte ihnen seine Pfoten um die Ohren und verbiss sich in ihren Gliedmaßen.

Die Körper seiner Widersacher stapelten sich um ihn herum und seine Kleidung war blutgetränkt. Trotz der Verluste, die er ihnen mit seiner schwingenden Langaxt zufügte, zwang ihn die unaufhaltsame Flut an Barbaren zum Rückzug. Kled brüllte nur noch lauter und seine Beleidigungen wurden noch obszöner. Der Yordle wollte eindeutig lieber sterben, als sich zurückdrängen zu lassen.

Mut und Feigheit sind jedoch ansteckend und als sie Kleds Entschlossenheit sahen, begannen die Legionäre, wieder Druck zu machen. Selbst Skaarl hielt inne und drehte sich um, um den letzten Widerstand der Legion mitzuverfolgen. Dann, als die Front der Noxianer einbrach und die Überzahl der Feinde Kled zu Boden zwang, kehrte die Dragame triumphierend zurück und krachte von hinten gegen die Truppen der Barbaren. Knurrend und kratzend warf sie sich in die tobende Schlacht, bis sie ihren Herrn befreit hatte. Mit seiner Echse an seiner Seite wurde der wiedererstarkte Kled zu einem Wirbelwind des Todes, und diesmal waren es die Barbaren, die ihr Heil in der Flucht suchten. Obwohl nur die wenigsten noxianischen Soldaten überlebten, war die Schlacht gewonnen. Die Stämme von Drugen wurden besiegt und das Imperium verleibte sich ihre Ländereien ein. Die Körper der Adeligen und ihre schönen goldenen Rüstungen wurden nie gefunden.

Schon bald wussten die anderen Legionen des Reiches ähnliche Geschichten über Kled zu erzählen, der bewies, dass im Angesicht von irrsinnigem Mut keine Niederlage sicher ist. Man sagt, dass er dort reitet, wo die Legionen marschieren, und die Kriegsbeute sowie das Land für sich und Skaarl beansprucht. Die meisten Noxianer halten diese Geschichten für extrem fragwürdig. Doch wenn sich die Staubwolken der Legionen verzogen haben, kann man stets Holzschilder finden, auf denen gepinselt steht: „Eigentum von Kled“. Die nördlichen Steppen sin’ nich’ der Ort für piekfeine Schlüppa und ’nen joldenen Pisspott. Hier weht een rauer Wind. Hier jibt es nix als räuberische Barbaren, jiftiges Gras und rohe Felsen. Wenn du überleben willst, musste dir Steene reinfeif’n und donnernd eenen fahren lassen. Und ick bin der härteste, fieseste, mörderischste Bastard weit und breit. Deshalb jehören die Ebenen auch mir.

„Aber wie hat es mir hierhin verschlajen? Und warum bin ick mit dir rückgratlosem Lurch hier alleene unterwegs?“, sage ick laut und fang schon wieder an. Skaarl grunzt ihre Antwort von dem Steen, uff dem se sich sonnt. Ihre Schuppen sind wie dunkles Metall mit eenem Hauch von Jold. Nix kommt durch die Haut von ’ner Dragame. Ick habe schon Stahlschwerter von ihrem Been abprallen sehen.

Davon riechen ihre Fürze aber och nich besser. „Ick hab dir eenen verdammten Feigling jenannt. Hast du nix dazu zu sagen oder wat?“ „Griefrglard“, sagt er, schaut hoch und jähnt. „Dat Moorhuhn saß in der Falle! Und es war nich größer als meene Hand. Und du pest davon … rammdösiches Echsenvieh!“ „Griefr…glarg?“, fragt Skaarl und verscheucht die Fliegen von seinen halbjeöffneten Augen. „Oh, richtig schlagfertig! Yeah, total lustig. Ha ha ha! Ick hab verdammt noch ma jenug von deenen heretetischen Belehrungen. Ick sollte dir hier lassen. Dat sollte ick wirklich. Du würdest verjehen vor Eensamkeet. Teufel, du würdest nich eenen Tag ohne mir durchhalten.“ Skaarl legt seinen Kopp zurück uff den Steen.

Es hat keenen Zweck mit ihr zu kuhmonizieren. Ick sollte ihr verjeben – aber ihr Schließmuskel knattert rhythmetisch vor sich hin, während sie ihre Jase rauslässt. Um mich zu ärjern, versteht sich. Ihr Duft is wie ’ne Bratpfanne inne Visage. „Dat reicht, du Bastard!“ Ick werfe meenen müffelnden Hut uff’n Boden und lass dat Lager hinter mir. Ick schwöre mir, dat ick diese unflätige Dragame nie wieder eenes Blickes würdigen werde. ’Türlich war es meen guter Hut, also muss ick zurücktrotten und ihn uffheb’n.

„Yeah, penn du nur, du faules Kroko“, maule ick zum Abschied. „Ick jehe uff Patrouille!“ Nur weil wa zehn Monde von der nächsten Farm entfernt sind, heißt det nich, dass wir nich patroullieren müssen. Dat is meen Land. Und dat bleibt es och. Mit oder ohne Hilfe von diesem verräterischen Waran.

Die Sonne jeht immer weiter dem Horizont entjegen, als ick die Hügel erreiche. Zu dieser Tajeszeit kann dat Licht dir leicht Streiche spielen. Ick treffe eene Schlange, die über Brotkrusten diskutieren will. Aber es is gar keene Schlange, sondern der Schatten von ’nem Steen. Jammaschade. Ick hab zu Brotkruste ’ne ziemlich feste Meinung. Zumindest, wenn mir wieder eenfällt, wat dat überhaupt is. Ick habe seit Jahren keene richtige Kenvorsation mehr darüber jeführt. Ick will jerade eenen Schluck von meenem Pilzjesöff nehmen und der Schlange meene Ansichten darlegen, als ick ihnen höre.

Heulende, jaulende Drachenhunde. Dat machen die nur, wenn se eene Herde Elmarks hüten. Und wo Elmarks sind, sind Menschen nich weit. Und Menschen sind Eindringlinge. Ick kraxle uff ’nen Steen und kieke nach Norden. Die jeschwungenen Hügel meenes Graslands sind leer, abjesehen von den eisernen Kuppen am Horizont. Dat Jaulen könnte och vom Pilzjesöff kommen … dat passiert manchmal. Aber dann kieke ick nach Süden. Sie sind eenen Tagesmarsch von diesem Hügel entfernt. Dreihundert grasende Elmarks. Grasen uff meenem Land. Die Drachenhunde kreisen um die Herde, aber Pferde sind nich zu sehen. ’N paar Menschen laufen um se herum. Menschen laufen nich. Man muss also keen Schänie sein, um sich zu denken, dass es da noch ’ne größere Gruppe jeben muss. ’Türlich bin ick ein Schänie. Dat war fast zu leicht. Meen Blut brodelt. Noch mehr verdammte Eindringlinge, die meenen Frieden stören. Jerade jetzt, wo ick mit der Schlange ausjiebig über Brotkruste diskutieren wollte. Ick nehme noch eenen Schluck Pilzjesöff und mach mich uff’n Weg zum Lager.

„Uff jeht’s, Jecko!“, knurre ick und hol mir meenen Sattel. Er hebt seenen Kopp, grunzt und legt sich wieder ins kühle Gras. „Uff jeht’s! Uff jeht’s! UFF JEHT’S!“, rufe ick. „Eindringlinge stören den friedlichen Frieden unseres Jebiets.“ Er kiekt mir verständnislos an. Ick verjesse manchmal, dass sie nicht versteht, wat ick ihr erzähl. Ick klatsche den Sattel uff ihren Rücken. „Uff unserem Land treiben sich Menschen rum!“ Er steht uff und faltet nervös die Ohren auf. Menschen. Dat Worte kenntse. Ick schwing mir in den Sattel. „Schnappen wa uns die Menschen!“, brülle ick und zeige dem Tier, dat es nach Süden jeht. Aber dat elende Vieh bewegt sich Richtung Norden.

„Nein, nein, NEIN! Die sind da lang! Da lang!“, sage ick und ziehe den rückgratlosen Molch mit den Zügeln in die richtige Richtung. „Griefrglaaarg!“, schreit die Dragame, als sie losstürmt. In wenigen Sekunden jaloppieren wa. Dat wahnsinnige Tempo zwingt mich, die Augen zu schließen. Jestrüpp peitscht schmerzhaft jegen meene Beene. Hinter uns eene Staubwolke. Normalerweise hätte ick eenen janzen Tag für diese Strecke jebraucht, mit Skaarl sind wa da, bevor ick meenen Hut festjeknotet hab. „Griefrglarg!“, kreischt die Dragame. „Jetz sei doch nich so! Erst jestern Nacht wolltest du noch Jesellschaft haben!“

Die Sonne versinkt jerade hinter dem Horizont, als wa die Herde erreichen. Ick lasse Skaarl trotten und wir nähern uns dem Lager der Menschen. Die haben schon Feuer jemacht und brutzeln sich wat. „Halt, Fremder. Zeig deine Hände, bevor du näherkommst“, plappert een Mensch mit rotem Hut. Wahrscheinlich der Anführer. Ick nehme langsam die Hände von den Zügeln. Aber ick nehme sie nich hoch, ick zieh meene Langaxt aus der Sattelschlaufe.

„Ich befürchte, du hast mich nicht verstanden, alter Hase“, plaudert Rot-Hut weiter. Die anderen machen ihre Waffen bereit: Schwerter, Lassos und Repetierarmbrüste. „Griefrglaaarg“, grummelt Skaarl und will schon wieder die Kurve kratzen. „Ick hab alles unter Kontrolle“, beruhige ick den Saurier und widme meene Aufmerksamkeit wieder den Menschen. „Eure tollen Großstädter-Waffen beeindrucken mich keen bisschen. Ick warne euch jenau eenmal. Runter von meenem Land. Oder sonst.“ „Oder sonst was?“, fragt een junger Mensch. „Ihr Männekens solltet besser wissen, mit wem ihr es zu tun habt“, sage ick. „Dat is Skaarl. Sie is eene Dragame. Und ich bin Kled, Lord-Major-Admiral der vorwärtsigen Artillerie der Zweiten Legion – Kavallerie-Multiplikation.“ Een paar der Menschen kichern jemein. Denen werde ick es schon noch zeigen – wenn ick fertig bin mit Reden. „Und warum denkst du, dass dies hier dein Land ist?“, fragt der Mensch mit dem roten Hut und grinst dämlich. „Es jehört mir. Ick habe es mir von den Barbaren jenommen.“ „Es ist Eigentum von Lord Vakhul. Es wurde ihm vom Oberkommando gewährt. Gemäß rechtmäßiger Verteilung gehört es ihm.“

„Oho, Oberkommando! Sag dat doch gleich?!“, meene ick nur und spucke uff’n Boden. „Dat eenzige Jesetz, das een wahrer Noxianer respektiert, is Stärke. Er kann es haben. Wenn er es mir abnehmen kann.“ „Du packst jetzt besser dein Pony und reitest weiter, solange du noch kannst.“ Ick verjesse immer, dat Menschen uns mit anderen Augen sehen. Aber dat is der Tropfen, der dat Fass zum Überlaufen bringt. „AAANGRIIIFF!!!“, brülle icke und lass die Zügel schnalzen. Die Dragame düst los und wir jaloppieren uff se zu. Ick wollte erst noch wat Schlagfertiges sagen, bin mir dann aber selbst zuvorjekommen. Die Menschen lassen ihren ersten Pfeilhagel los, aber Skaarl richtet ihre Ohren uff. Sie schützen uns wie riesige Bronzefächer und die Bolzen der Armbrüste prallen von ihrer undurchdringbaren Haut eenfach ab. Sie brüllt vergnügt, als wir uns in dat Lager stürzen und dem Anführer mit dem roten Hut an die Jurgel wollen. Schwerter klirren gegen Skaarls Haut, während ick meene Axt schwinge. Aus zwei Flitzpiepen mache ick Konfetti. Der Bastard mit dem roten Hut is schnell. Er duckt sich unter meener Klinge weg, als wa uns ihm nähern. Der nächste Bolzenhagel trifft uns.

Skaarl schreit vor Angst. Verfluchtes Vieh, unsterblich, aber so mutig wie Zittergras. Dat Problem bei magischen Kreaturen is, dat sie keenen Sinn erjeben. Ick ziehe an den Zügeln, und wir reiten zurück in den Menschenhaufen. Ick erledige den Rest seener Leute ohne Probleme, aber der rot-hutige Bastard is ’ne harte Nuss. Meene Klinge kracht jegen ihn – aber der Schlag klirrt nur dumpf jegen seene schwere Brustplatte. Dat sollte ihm uff jeden Fall zu denken jeben. Und dann feuert die Balliste los. Dat Jeschoss is nich länger als een Wagen. Es kracht in die Dragame, schlägt mir die Langaxt aus der Hand und wirft uns beede zu Boden. Skaarl is nich verletzt. Aber sie schüttelt mir ab und flitzt Richtung Hügel davon.

„Du undankbarer Bastard! Wir hatten die Kanaillen doch schon bei den Kürbisköppen!“ Ick will egentlich noch mehr brüllen, aber ick stolpere über meene eegenen Worte. Ick versuche, wieder uff die Beene zu kommen. Meene Visage is voller Gras und Staub. Ick werfe dem feigen Leguan meenen Hut hinterher, dann drehe ick mir um, um den Mann mit dem roten Hut zu erledigen. Doch hinter ihm, uff den Hügeln, sind noch mehr Menschen. Hunderte von Eisenkriegern, Blutläufern und eene Balliste uff eenem Wagen. Der rot-hutige Blabla-Hirte hat fast ’ne janze Legion dabei. „Du bist nix weiter als een verdammter Stadtschleicher!“, brülle ick. „Du siehst nicht besonders gefährlich aus“, sagt er, „aber du bist wohl derjenige, der Lord Vakhuls Farmern so viele Schwierigkeiten macht.“

„Vakhul is keen richtiger Noxianer. Ihre Lordschaft kann die runzligen Hautlappen am Po meener Echse küssen!“ „Vielleicht kannst du den Rest deiner Tage in Lord Vakhuls Kampfgruben verbringen. Wenn du dein vorlautes Mundwerk im Zaum hältst.“ „Ick werd’ mir mit deenem Bart den Hintern wischen!“, brülle ick. Dat hat ihm nich jefallen, da er und seene hundert Kumpels ihre Waffen ziehen und uff mir zu rennen. Ick könnte abhaun. Tue ick aber nich. Es wird sie kosten, mir umzulegen. Rot-Hut is schnell. Er is fast da, bevor ick meene Waffe wieder uffnehmen kann. Seene Klinge ragt über mir. Er setzt zum Todesstreich an. Aber ick hab meene jeheime Schrottflinte. Der Schuss lässt ihn zu Boden gehen und wirft mir zurück. Ick überschlage mir. Dieser eene Schuss verschafft mir een bisschen Zeit. Aber nich viel.

Die Blutläufer kommen schnell näher. Ihre hakenförmigen Klingen sind jezückt. Ick werde in diesem Misthaufen den Löffel abjeben. Jetzt jeht es um die Wurst, also haue ick am Besten noch ma richtig rein. Ick klopfe mir den Staub von den Hosen, als die ersten Blutläufer angreifen. Sie zerschreddern mir mit ihren Waffen, och wenn ick diese fiesen magischen Bastarde abschnetzle. Der Blutverlust und die Anstrengungen machen mir müde. Die Eisenkrieger brüllen ihre Schlachtrufe und stürmen in ihren dicken, schwarzen Rüstungen heran. Sie haben sich in zwei Gruppen uffjeteilt und wollen mir in die Zange nehmen. Sie wollen mir wohl plattquetschen wie ’ne noxianische Silbermünze. Hagel und Granaten. Meene Aussichten, dat hier zu überleben, werden immer schlechter … Und dann kieke ich ihr. Die loyalste, verlässlichste, ehrenvollste Freundin, die een unwürdiger alter Bastard wie icke nur haben kann. Skaarl.

Kommt wie von Ekelschlund jestochen uff mir zujerast. Schneller als sie je jerannt is. Hinter ihr eene mächtige Staubwolke. Dat verfluchte Krokodil hebt unterwegs sogar meenen Hut auf. Ick flitze rüber zu ihr, als diese schwarzjerüsteten Krieger mir jerade überrollen wollen. Ick schwinge mir in den Sattel und dann umkreisen wir die Eisenkrieger. Wir haben noch jenug Zeit, uns um die zu kümmern, wenn die Balliste aus dem Weg jeschafft ist. „Wir haben schon länger keene Armee mehr ausjelöscht“, bemerke ick. „Griefrglarg“, kreischt Skaarl glücklich. „So sehe ick dat och“, erwidere ick und grinse breiter als een Breitmaulfrosch. Uff dieser Welt jibt es nix, das ick lieber habe als dieset Chamäleon.

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