FANDOM


Berg Targon

Berg Targon

Der Berg Targon befindet sich nahe der Mitte des Kontinents Valoran und ist der höchste Gipfel der langen Gebirgskette, die sich durch Runeterra zieht.

Der Targon[1] Bearbeiten

Der Targon ist der mächtigste Gipfel in Runeterra, ein imposanter Koloss aus sonnenbeschienenem Fels. Er steht inmitten einer Gebirgskette, die in ihrer Größe einzigartig auf dieser Welt ist. Weitab von jeder Zivilisation gelegen ist der Targon fast unmöglich zu erreichen. Nur durch äußerste Entschlossenheit gelangen Reisende hierher.

Viele Legenden ranken sich um den Targon: Geschichten über flammende Krieger mit unglaublichen Mächten, die vom Himmel fielen, um Monster zu bekämpfen. Fantastische Sagen von Göttern, deren himmlische Behausungen hinabstürzten und so den Berg bildeten. Einige Legenden besagen sogar, dass der Berg selbst ein schlafender Titan aus grauer Vorzeit sei.

Wie jeder sagenumwobene Ort zieht der Targon Träumer, Wahnsinnige und verwegene Abenteurer an. Wer die beschwerliche Reise zum Fuß des gigantischen Gipfels überlebt, der wird von den verstreuten, stammesähnlichen Gemeinschaften, die dort ihre nomadischen Lager aufgeschlagen haben, als Pilgerbruder willkommen geheißen.

Hier erfährt der erschöpfte Reisende von den Stämmen wie Rakkor, die seit Jahrtausenden dem rauen Klima und dem unnachgiebigen Land am Targon trotzen. Diese Stämme sind vereint in ihrem Glauben, dass das Leben im Schatten dieser monumentalen Gebilde die wahre Bestimmung und von mysteriösen Mächten so vorgesehen ist. Der Hochtempel der Solari steht auf dem Osthang des Berges. Um ihn zu erreichen, gilt es, schwankende Seilbrücken über endlos tiefe Schluchten zu überqueren, gewundene und verwitterte Felstreppen hinaufzusteigen und hauchdünne Vorsprünge zu überwinden, die in schwindelerregend steile und mit uralten Symbolen und riesigen Götzenbildern verzierte Klippen gehauen wurden.

Einige mutige Seelen versuchen, den unzugänglichen Berg zu erklimmen – vielleicht auf der Suche nach Weisheit oder Erleuchtung, vielleicht im Streben nach Ruhm oder aus dem tiefsten Seelenwunsch heraus, seinen Gipfel zu sehen. Die Bewohner am Fuß des Gipfels jubeln diesen mutigen Seelen zu, wenn sie ihren Aufstieg beginnen ... in dem Wissen, dass der Berg sie höchstwahrscheinlich für unwürdig befinden wird. Und vom Targon für unwürdig befunden zu werden, heißt zu sterben.

Die schroffen Flanken und die gefährlichen, unwegsamen Hänge des Berges machen es unvorstellbar schwer, ihn zu besteigen. Seine Felsen sind übersät mit den malträtierten Leichen derer, die den Versuch gewagt haben ... und gescheitert sind. Der Aufstieg ist nahezu unmöglich, eine Prüfung jeder einzelnen Facette der Stärke, des Charakters, der Entschlossenheit, der Willenskraft und der Hartnäckigkeit des Bergsteigers. Einige steigen wochen- oder monatelang auf, andere nur einen einzigen Tag lang, denn der Berg ist inkonstant und wandelt sich laufend. Und selbst für die wenigen Glücklichen, die irgendwie lebend am Gipfel ankommen, ist die Prüfung noch längst nicht beendet. Einige, die sich bis zum Gipfel kämpfen, stellen dort fest, dass er vollkommen öd und leer ist – eine verlassene Weite mit einigen wenigen Ruinen und verblichenen Felsbildern, die kein Mensch je wird verstehen können.

Für einige andere soll der Gipfel hingegen in eine Kaskade glänzenden Lichts gehüllt sein, durch die man Wunder und weit entfernte Panoramen, die verblüffenden, verlockenden Visionen eines mystischen Reiches, dahinter sehen kann. Obwohl sie ihr Ziel erreicht haben, den Gipfel zu erklimmen, scheitern die meisten an dieser letzten Prüfung ... sie wenden sich angstvoll von diesem unmenschlichen Reich ab. Von den äußerst, äußerst Wenigen, die weitergehen, kehren die meisten niemals zurück. Andere tauchen nach Minuten, Jahren oder sogar Jahrhunderten plötzlich wieder auf.

Nur eines ist gewiss ... wer zurückkehrt, der ist bis zur Unkenntlichkeit verändert.

  • Die Aspekte

Der Himmel um den Targon herum schimmert voller Himmelskörper: Die Sonne und die Monde, aber auch Sternbilder, Planeten, feurige Kometen, die durch die Dunkelheit rauschen, und glückverheißende Sternenkonstellationen. Die Menschen, die am Fuß des Berges leben, sehen in diesen Himmelskörpern Aspekte längst verschwundener Sternenwesen, mächtiger und uralter Geschöpfe jenseits aller menschlichen Vorstellungskraft. Manche glauben, dass die Macht dieser Aspekte gelegentlich den Berg hinabkommt, in den leuchtenden Körpern der Bergsteiger, die für würdig befunden wurden. Ein solches Geschehnis ist unvorstellbar selten. Atemberaubende Geschichten über ihre Taten ranken sich um solche Personen, die nur einmal alle paar Generationen auftauchen.

Es ist unfassbar ungewöhnlich, dass mehr als ein Aspekt gleichzeitig über die Erde von Runeterra wandelt. Die Gerüchte, dass mehrere Aspekte sich manifestiert haben, haben daher einen schweren Schleier der Furcht und Ungewissheit über die Gegend rund um den Berg gelegt. Welche Gefahren könnten heraufziehen, für deren Bekämpfung die Stärke so vieler mächtiger Wesen erforderlich ist?

Geschichte Bearbeiten

Berg Targon Wappen

Berg Targon Wappen

Verschneite Hänge, kalte Winde und knappe Nahrungsquellen machen Berg Targon zu einer rauen Landschaft des Überlebens. Der Berg ist in ganz Valoran zu sehen und viele glauben seine Spitze wäre der höhste Punkt Runeterras.

Pantheon OriginalSkin

Pantheon im Kampf

Der Rakkor Stamm Bearbeiten

Hoch über den Wolken am Berg Targon lebt ein unerschütterlicher Menschenschlag, bekannt als Rakkor, der noch immer Kampf und Krieg als ultimative Kunstform verehrt. Krieg ist das Einzige, wofür die Krieger der Rakkor leben und atmen. Jedes Stammesmitglied wächst als disziplinierter und unbarmherziger Krieger heran, der es vorzieht, sowohl noxische als auch demacischene Armeen nur dann anzugreifen, wenn er mindestens zehn zu eins in der Minderheit ist. Krieger der Rakkor werden nicht nur dazu erzogen, mit ihren Händen so tödlich zu sein, wie die besten Meister der waffenlosen Kampfkünste, sondern auch die vielen ehrwürdigen Waffen des Stammes in Perfektion handhaben zu können. Diese Waffen wurden von Generation zu Generation weitergegeben und ihr Innerstes ist Teil der mystischen Natur Runeterras, womit sie zu den gefährlichsten gehören, die es gibt. So überrascht es nicht, dass sie in den Händen Pantheon Pantheons ihren Weg in die Liga der Legenden gefunden haben.

Vor der Sonnenwende des 16. Jahres muss jedes Stammesmitglied am Ritus von Kor teilnehmen, einer Zeremonie, in der zwei junge Rakkor bis zum Tode kämpfen, um sich das Recht zu verdienen, eine ehrwürdige Waffe zu tragen. Es ist ein grausiges Ereignis, aber auf Grund der Nahrungsknappheit, ein Notwendiges. Jedes Kind wird trainiert und gelehrt in Vorbereitung auf ihren bedeutsamen Kampf. Sollte ein Teilnehmer den Kampf verweigern, werden sie von den Anführern der Rakkor zum Tode verurteilt und unverzüglich exekutiert. Der Name des aktuellen Kor Führers ist Jagen.

Der Solari Stamm Bearbeiten

Leona Teaser

Leona steigt empor

Eiserne Solari Wappen

Eiserne Solari Wappen

Der Gipfel des Targons ist einer besonderen Gruppe Rakkor vorbehalten, die einer „höheren“ Bestimmung folgen. Mitglieder dieser Gruppe, welche sich die Solari nennen, legen ihre Kriegskluft ab und entscheiden sich dafür, ihr Leben der Verehrung der Sonne zu widmen. Die Legende besagt, die Solari wurden von einem Krieger gegründet, der die rohe Macht der Sonne anrufen und in der Schlacht auf seine Gegner niedergehen lassen konnte.Er beanspruchte den Berg Targon, der Punkt, an dem Valoran der Sonne am nächsten ist, für seine Anbetung der Sonne, eine Tradition, die seit Generationen von den Solari bis zum heutigen Tage weitergeführt wurde.

Obwohl sie ihre Verehrung pflegten, besaß kein anderer Krieger die Gaben des Gründers - bis auf Leona Leona, der strahlende Sonnenaufgang . Die Solari machten ihren Anspruch auf Leona geltend und halfen ihr dabei ihre Fähigkeiten zu schärfen. Als sie bereit war, legten sie Leona die goldene Rüstung der Solari an und verliehen ihr das Schwert und den Schild, die einst dem legendären Sonnenkrieger gehörten.

Diana Wandgemälde

Dianas Entdeckung

Die Ketzerin Bearbeiten

Obwohl sie als Solari geboren wurde, trieb Diana Dianas wissbegieriges Wesen einen Keil zwischen sie und ihre Geschwister. Trost und Orientierung fand sie schon immer unter dem nächtlichen Himmel und hinterfragte deshalb die Vorherrschaft der Sonne in ihrer Gesellschaft. Die Ältesten der Solari entgegneten ihrer Infragestellung nur mit Hohn und Strafen. Trotzdem blieb Diana davon überzeugt, dass, wäre sie in der Lage, für die Macht des Mondes einen Beweis zu erbringen, die Ältesten ihren Argumenten Gehör schenken würden.

Jahrelang studierte sie abgeschieden in den Archiven der Solari, bis sie schließlich in einem alten Wälzer eine verschlüsselte Nachricht fand. Dieser Hinweis führte sie in ein abgeschiedenes Tal am Berg Targon, in dem sie schließlich den Eingang zu einem uralten, verschlossenen Tempel freilegen konnte. In seinem Inneren fand sie neben alten Relikten und verblichenen Wandmalereien eine verzierte Rüstung und eine wunderschöne Mondsichel-Klinge, die beide mit Zeichen des Mondes verziert waren. Diana legte die Rüstung an und kehrte noch in derselben Nacht zu den Ältesten der Solari zurück. Sie erklärte, dass die Artefakte belegten, dass andere einst den Mond verehrt hatten, ebenso wie sie es tat. Ihre Entdeckung von Beweisen, welche die Vorherrschaft der Solari in Frage stellten, schockierte die Ältesten.

Diana OriginalSkin

Diana nachdem sie die Ältesten getötet hatte.

Zu Dianas Schrecken wurde sie von ihnen zu einer Ketzerin erklärt und damit zum Tode verurteilt. Während die Ältesten sie für die Hinrichtung vorbereiteten, gewann Dianas Wut und Trauer die Oberhand über ihr Verlangen, akzeptiert zu werden. Indem sie ihren Blick gen Himmel richtete, rief sie den Mond um Stärke an. Eine Woge übernatürlicher Kraft in sich spürend, sprengte Diana ihre Ketten, erhob ihre Reliktklinge, drehte sich um und metzelte die Ältesten nieder. Nachdem die Ruinen des Tempels hinter ihr lagen, fuhr Diana damit fort, all jene zu zerstören, welche die Macht des Mondes leugnen würden.

Trivia Bearbeiten

  • Ursprünglich war er unter dem Namen Berg Gargantuan bekannt.

Media Bearbeiten

Champions Bearbeiten

Champion Verbindung
Diana Diana, der Hohn des Mondes Geburtsort: Mondkriegerin des Lunari Stammes, Ketzerin des Solari Stammes
Leona Leona, der strahlende Sonnenaufgang Geburtsort: Sonnenkriegerin des Solari Stammes
Pantheon Pantheon, der Meister der Kriegskunst Geburtsort: Paragon des Rakkor Stammes

Quellen Bearbeiten

Referenzen Bearbeiten

  1. Offizielle Seite von League of Legends zum Berg Targon

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki